FoeFeu mit neuem Glühweinstand

Deko am Glühweinstand
Zu diesem Adventsmarkt hatte sich der FoFeu neues Equipment angeschafft und das Konzept hinter dem Tresen neu erarbeitet. So wurde der Ablauf bei der Bestückung und dem Handling mit den Bestellungen nun an zwei Theken quasi neu erfunden, um jedem Gast am FoeFeuStand schnellstmöglich einen warmen Glühwein ausschenken zu können. Dazu wurde das Zelt für die Bedienmannschaft vergrößert und die Gäste bekamen ein eigenes Kuschelzelt, das sehr rege genutzt wurde.
Das neue Layout und der verbesserte Service wurde sowohl vor als auch hinter den Tresen sehr gelobt und das gute Ergebnis kommt natürlich den aktiven Kameraden in der Ortswehr zugute.

Der Weihnachtsmarkt rund um die Kirche ist gelebte Adventszeit. Aus den Lautsprechern dudeln fröhliche Weihnachtslieder, aus allen Himmelsrichtungen strömen Menschen aus Dollbergen und anderswo herbei und die Kleinen ziehen ihre Eltern natürlich zur Hauptattraktion – der kleinen Kinderbahn, die vor dem Hofcafé ihre Runden dreht. Die Großeltern haben das Café in Beschlag genommen, die Jüngeren zieht es mehr Richtung Glühweinstand, um sich innerlich zu wärmen. Hinter der Kirche bieten Kinder ihre selbst gebackenen Kekse an, Punsch und – heißa! – Zuckerwatte! Pommes, Puffer und Bratwurst oder Backschinkenbrötchen oder Fischbrötchen, es bleibt kein Wunsch offen, kein Magen ungefüllt. Frisch gestärkt wendet sich der Besucher den Handwerksständen zu, die lustiges und warmes Gestricktes anbieten, bunte Kerzen und niedliche Dinge aus Holz.
Die LeseOmas hatten guten Zulauf und konnten die Kleinen eine halbe Stunde lang beschäftigen. Länger hielten es die ganz Lütten noch nicht aus. Ein weiterer Höhepunkt für Musikliebhaber ist wohl das Konzert des Blasorchesters gewesen. Für andere war es Freude genug, über den Kapellenberg zu schlendern und alte Bekannte zu treffen.

Das Besondere am hiesigen Adventsmarkt ist wohl, dass er sich immer wieder neu erfindet und doch gewohnt althergebracht ist. So waren es vor ein paar Jahre noch Kutschfahrten, die Familien zum Besuch an den Kapellenberg lockten, oder es gab eine Krippenausstellung in der Kirche, Bücher zum Tauschen und Suppe aus einem Indianerzelt. Einige Standbetreiber machen nun neu mit, andere wechselten ihr Angebot. Und doch kann sich der Besucher darauf verlassen, dass eine möglichst große Palette an Ständen und beim Programm geboten wird – und dass es einen Toilettenwagen gibt. Beim Weihnachtsmarkt 2017 wurde das Ziel erreicht. So zumindest das Fazit am Samstag.

Der 1. Adent, Sonntag

Schnee – das hatte gerade noch gefehlt, um dem Weihnachtsmarkt rund um die Kirche den letzten Schliff zu verpassen. Jedoch, das AdventsTeam plant, und der Wettergott mahnt. So hatte es bei dem unerwartet heftigen und feuchtschweren Schneefall über Nacht zwei der Marktstände zerlegt. Die KreativWerkstatt ist mit den Restkerzen hinter die Kirche gezogen, leider ohne die Kerzen-ziehen-Geschichte, da das Wachs durch den Schneebruch nass geworden war. Und die Backschinkenbude ist kurzerhand in die Bratwurst-Ecke gezogen. Doch hatten wir es in Dollbergen schon schlimmer mit dem unberechenbaren Wetter, man erinnere sich an Sturm, bei dem die Zelte weg wehten oder den fiesen Dauerregen vom Vorvorjahr.

An vielen Ständen war am Sonntagabend das Sortiment ausverkauft oder gut gelichtet. Zwölf Rezepte Waffeln waren über den Tisch gegangen; Der Fisch war so gut wie weg und auch bei den Laubsägearbeiten gab es keinen Nachschub mehr. So soll es sein.

Die Vorbereitungen

Schon Ende Oktober wurde in einer Generalprobe der neue Aufbau des FoeFeuStands geprüft.