Archiv der Kategorie: 2010

Alle Berichte aus diesem Jahr.

Rauchmelder zum Fest

Normalerweise ist es nicht so gern gesehen, wenn jemand im Zusammenhang mit dem Stichwort Feuerwehr Hausbesuche macht. Der Vorstand des Feuerwehrfördervereins verbreitete jedoch helle Freude mit seinen Besuchen am Zweiten Weihnachtstag, denn es gab nützliche Geschenke.

Bereits zum zweiten Mal verteilte der Förderverein Rauchmelder an junge Familien mit in diesem Jahr geborenen Kindern. Das persönlich überbrachte Präsent kam sehr gut an bei den Beschenkten. „Eine gute Idee“, fanden diejenigen, die ohnehin einen Rauchmelder kaufen wollten, dieses Vorhaben jedoch immer aufgeschoben und noch nicht umgesetzt hatten. Da kam die Überraschung zu Weihnachten gerade recht.

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Hydranten im Winter

Hydrantenpflege

Hydrantenpflege

Am vergangenen Samstag waren wieder – wie in jedem Herbst – Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr im Dorf unterwegs, um die Unterflurbrunnen winterfest zu machen. Dazu wird eine Folie unter den Deckel des Hydranten gelegt.

Diese Aktion hat einen Doppelzweck: Zum einen sind bei einem Einsatz im Winter die Deckel nicht angefroren und lassen sich abheben. Zum anderen prägen sich die Standorte durch die jährliche Begehung bei den Kameraden ein.

Typisierungsaktion

Aufruf zur 1. öffentlichen Typisierung

Typisierungs-Blut-Ampullen

Die letzte Hoffnung eines an Leukämie erkrankten Menschen ist eine Blutstammzellenspende. Die tückische Krankheit ist heilbar – wenn sich ein „genetischer Zwilling“ findet, der identische Gewebemerkmale gleichen Typs aufweist. Je mehr spendewillige Menschen sich typisieren und registrieren lassen, desto größer ist die Chance, ein Leben zu retten. Macht mit bei der Aktion „Leben schenken„! Kommt am 1. Oktober 2010 zur Typisierung ins Gemeindehaus.

Ort: Fuhsestraße 19, Gemeindehaus Dollbergen.
Zeit: Freitag von 14:00 bis 19:00 Uhr (bei Bedarf auch später, wir weisen deswegen keinen ab).
Kosten: keine – es sei denn, Du möchtest die Aktion mit einer Spende unterstützen, denn die Laboruntersuchungen kosten jeweils 50,- Euro.

Am Nachmittag des 1. Oktober ist jeder in der Fuhsestraße 19 willkommen, der sich über die Möglichkeit informieren möchte, anderen Menschen Blutstammstellen zu spenden.
Weiterhin dürfen sich Interessierte kostenlos typisieren lassen.
Die Aktion steht unter Schirmherrschaft des Ortsbürgermeisters Jürgen Buchholz.

Die Fakten

Was ist eine Typisierung? Aus den Untersuchungsergebnissen werden zunächst grob einige Gewebemerkmale bestimmt und einmalig in einer Datenbank registriert. Die Suchzentrale führt den Spender mit den genetischen Zwilling zusammen, der an Leukämie erkrankt ist und dessen letzte Hoffnung eine Stammzellenspende ist.

Gesucht sind Menschen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren, die bereit sind, winzige 2,5 Milliliter Blut zu geben und einen Fragebogen auszufüllen. Das war es im Prinzip schon! Es geht in diesem ersten Schritt lediglich um die Registrierung und Aufnahme eines potentiellen Spenders in das zentrale Spenderregister.
Einmal typisiert und registriert ist dieser Schritt nur einmal notwendig.

Es gibt derzeit keinen konkreten Fall in der Umgebung Dollbergens, der diese Aktion nötig machen würde. Es erkranken jedoch jährlich etwa 12000 Menschen in Deutschland an Leukämie, denen durch eine solche Registrierung schneller geholfen werden könnte, zu gesunden. Das liegt den Organisatoren der Aktion in Dollbergen am Herzen. Deshalb hier der Aufruf über das Internet: Hingehen, Helfen, Leben schenken!

Diagnose Blutkrebs – Leukämie ist heilbar

Aber nur, wenn sich ein geeigneter Spender findet. Einmal typisiert, das heißt: untersucht auf relevante übereinstimmende Merkmale und einmalig im Suchzentrum als potentieller Stammzellenspender registriert, steigen die Chancen des Erkrankten, einen genetischen Zwilling zu finden, der ihm das Leben retten kann.
Also, nicht einfach zusehen, wenn andere sterben. Die Typisierung ist ein erster Schritt zur Hilfe. Es kann schließlich jeden treffen.

Ob es dann später tatsächlich zu einer Blutstammzellenspende kommt, hängt davon ab, ob ein genetischer Zwilling gleichen Typs eine Spende benötigt, dem damit das Leben geschenkt werden kann. Das Verfahren der peripheren Blutstammzellen-Entnahme ist heute das gängige Verfahren. Heute wird im Fall der Fälle kein Knochenmark mehr punktiert – weder aus Wirbelsäule noch auch dem Beckenknochen. Es ist wie Blutspenden – dauert nur etwas länger.
Die Entscheidung, sich für einige Tage einer medikamentösen Behandlung zu unterziehen und dann – ohne Punktion, ohne Narkose oder stationäre Behandlungwie bei einer Blutspende sein Blut zur Rettung eines an Leukämie Erkrankten zu geben, liegt letztlich aber bei jedem einzelnen der Spender selbst.

Geld oder Leben

Jede der Laboruntersuchungen kostet Geld (50,- Euro) und wird mit Hilfe von Spendengeldern finanziert. Die Typisierung am 1. Oktober in Dollbergen ist kostenlos für die Untersuchten. Wer es aber vorzieht, die Hilfe lieber nur zu finanzieren, darf gerne einen Betrag an die NKR überweisen, oder am Freitag bar in die Obhut des FöFeu zu geben, der dieses Geld an die NKR weiterleitet.
Informationen über die Arbeit des NKR liegen im Gemeindehaus zur Einsicht bereit.

Helfer und Sponsoren

Schirmherr ist, wie gesagt, Bürgermeister Jürgen Buchholz.
Die Blutabnahme geschieht professionell durch zwei Krankenschwestern, Bärbel Elligsen und Britta Sass.
Die Typisierung wird ehrenamtlich von freiwilligen Helfern durchgeführt, Organisatoren sind Mitglieder des Fördervereins der Feuerwehr Dollbergen und andere. Die Räume werden von der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt.
Partner der Typisierung ist das NKR, Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellenspenderregister. Das NKR stellt unter anderem die Typisierungssets zur Verfügung.
Am Freitag bietet der FöFeu neben Informationen zur Typisierung zudem Kaffee, Tee und Kuchen an.


Typisierungsaktion verlief erfolgreich

Typisierungs-Blut-Ampullen

Typisierung am 1. Oktober 2010 in Zahlen: Von 14:00 bis 19:00 Uhr zählte das Team 180 Personen, die ihr Blut typisieren ließen – das wären 100 mehr gewesen, als in der viel größeren Stadt Peine, meinte Krankenschwester Bärbel Elligsen. Ihnen wurde jeweils die Menge von 2,5 Millilitern Blut abgenommen. In der Spendenkasse fanden sich am Abend zudem 180,- Euro für das NKR.

Nach 33 Minuten kam der 33. Spender durch die Tür. Jeder 33. Spender erhielt einen Kanister Öl, entweder 1-Liter Rasenmäher-Öl oder eine 5-Liter-Kanne Sägekettenhaftöl. Die zehn Kanister waren von der Raffinerie Dollbergen für diese Aktion geschenkt worden.
Der erste war Andreas Grantz aus Dedenhausen, gefolgt von Nummer 66, Bernd Ziaja aus Dollbergen, Karin Oelker war Nummer 99. Über 100 ging es weiter mit Nummer 133, Stefan Pätzold und Sabine Wesche-Schoone nahm als Nr. 166 ebenfalls einen Kanister mit nach Hause.

Heini Margraf kam zur Typisierung an seinem 55. Geburtstag. Das Ehepaar Ludwig feierte heute 35zigsten Hochzeitstag nicht, sondern war im Gemeindehaus mit der Organisation der Aktion beschäftigt. Im Gemeindehausnebenraum standen zum Kaffee sieben oder acht selbstgebackene Kuchen zur Auswahl, gebacken und gespendet von Dollbergern.

Die Krankenschwestern Bärbel Elligsen, Britta Sass und Sabine Grabenstein sorgten für eine schnelle und sanfte Blutabnahme. Als Helfer waren im Gemeindehaus tätig: Regina Stege, Regina Buchholz, Adelheid Botzki, Verena Altmann, Pia und Karen Roloff, … und weiteren.

180 Menschen haben nun Gewissheit, einen ersten Schritt für eine gute Sache getan zu haben. Die 180 Blutproben werden im Labor untersucht, typisiert und beim ZKRD registriert, um bei Bedarf die Daten weltweit abzugleichen. Wer an einer Blutkrankheit wie Leukämie erkrankt ist, findet in diesem Datenpool möglicherweise unter 20.000 potentiellen Spendern den einen, der seinen genetischen Merkmalen am ähnlichsten ist. Bei selteneren Merkmalen findet sich dieser eine genetische Zwilling vielleicht nur unter 1 Million Typisierten.

Glück im Unglück hatte im Jahr 2007 Marcel Meyer, dem eine Knochenmarkspende seines Bruders Dominik das Leben rettete. Die beiden waren zur Typisierung gekommen, um von ihren Erfahrungen zu berichten. Doch kaum hatten sie sich einen Kaffee eingeschenkt und begannen zu erzählen, da ging die Sirene los und beide hetzten zum Einsatz (am Dorfplatz 1 brannte es).

Der lange Tag der Aktion des Typiteams im Gemeindehaus klang aus mit selbst gemachter Pizza. Als besondere Geste ist die Geldspende des Schirmherrn und Ortsbürgermeisters Jürgen Buchholz zu bewerten, der spontan die gesondert eingenommenen Spenden der Kuchenkasse des FöFeu von 85,- Euro mit 20,- Euro aufstockte.

Typisierung verpasst?

Wer den Termin in Dollbergen verpasst hat und möglicherweise auch keine Zeit hat, einen weiteren Termin in einer Nachbargemeinde aufzusuchen, der kann sich auch an das NKR wenden und um ein Typisierungsset (Wattestäbchen) bitten. Oder mit einem Typisierungsset zur Blutabnahme mit seinem Hausarzt einen Termin vereinbaren, dieses ist möglich, ohne Praxisgebühr. Weitere Fragen siehe bitte im Internet auf der Fragen-Seite des NKR.

2. Toter Winkel

Große Gemeinschaftsaktion Toter Winkel

Schulklasse verschwindet im Spiegel

Alle Schulklassen der Löwenzahnschule bekamen eine Sondervorführung über die Gefahren am LKW.

Gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, Deyerling-Dollbergen, Kartoffel-Klusmann und Fahrschule Wesner organisierte der Förderverein der Feuerwehr an der Eddesser Landstraße für die Klassen der Grundschule Dollbergen einen Aktionstag rund um das Thema Toter Winkel.

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